21. Interreligiöses Gebet in Dortmund für Frieden und Versöhnung  

Dienstag, 22. November 2016 in der ABU-BAKR Moschee

20. Interreligiöses Gebet in Dortmund für Frieden und Versöhnung  

Mittwoch, 28. Oktober in der Bürgerhalle des Rathauses

19. Interreligiöses Gebet in Dortmund für Frieden und Versöhung

Dienstag, 28. Oktober 2014, 19:00 Uhr

18. Interreligiöses Gebet in Dortmund für Frieden und Versöhnung

Dienstag, 25. Juni 2013 um 19:00 Uhr

Die Würde des Menschen ist (un)antastbar

 

 

 

Musikalische Begleitung:

Kantor Daniel Tsah, Gesang

Sabine Lurie, Gitarre

David Orievski, Violine

 

 

 

St. Bonifatius-Kirche

Bonifatiusstr. 3

44139 Dortmund(-Mitte)

 

U-Bahn: Markgrafenstrasse

(U41, 45, 47, 49)

 

 

Im Grundgesetz, Artikel 1,1 heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Hier wird die Würde des Menschen als Grundwert festgeschrieben und durch diese Herausstellung zum obersten Wert des Grundgesetzes erhoben.

Würde ist ein sehr alter Begriff der sprachlich mit dem Eigenschaftswort „wert“ verbunden ist. Damit war zunächst Ehre, Ansehen und Verdienst gemeint, also eine sehr äußere Würde.

Später verschob sich die Bedeutung zu einem inneren Wert. Der Begriff wurde in der Philosophie wichtig, um die besondere Qualität des Menschen als freies verantwortliches Wesen auszudrücken.

Wenn wir nun fragen, ob dem hohen Verfassungswert der Menschenwürde in der Realität immer entsprochen wird, so müssen wir feststellen: leider nein.
Tagtäglich wird in allen Teilen der Welt die Würde des Menschen verletzt, in Diktaturen und Demokratien – auch bei uns in Deutschland.

Wir brauchen beispielsweise nur die Alltagswirklichkeit vieler Menschen zu betrachten, die unter Arbeitslosigkeit, unzumutbaren Arbeitsverhältnissen oder Ungleichbehandlung aufgrund von Herkunft, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit leiden.

Diese Realitätserfahrung hat schon 1948 in der UNO zur Erklärung der Menschenrechte geführt. Die dort festgeschriebenen individuellen Freiheitsrechte auf körperliche Unversehrtheit, freiheitliche Selbstbestimmung und Selbstachtung sowie auf soziale Gerechtigkeit sind inzwischen durch die sozialen Menschenrechte ergänzt worden.

Die philosophischen Begründungen wie auch die Charta der Menschenrechte der UNO sind für unser Demokratieverständnis wichtig, aber sind sie identisch mit der Beschreibung der Würde des Menschen in den Religionen?


Was haben nun unsere Religionen zum Thema Würde zu sagen? Wie bestimmen sie den Wert des Menschen und wie begründen sie ihn? Wir wollen in diesem interreligiösen Gebet unsere Schriften nach der Würde des Menschen befragen, wie sie dort dargestellt und begründet wird und was ihre Missachtung für Folgen hat.

Als Juden, Christen, Muslime und Baha’i orientieren wir unser Handeln an den Geboten und lassen uns von Gottes Weisungen im Kampf gegen die Missachtung der Menschenwürde bestärken.

Musikalische Begleitung:
Sabine Lurie, Gitarre
David Orievski, Violine
Kantor Daniel Tsah, Gesang

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©Bahá'í Gemeinde Dortmund